Chien Royal Königliche Hunde

 

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Gedanken

 

WARUM BULLDOGGEN BESSER SIND ALS MÄNNER

Bulldoggen brauchen kein neues Auto, um vor Freunden zu bestehen.
Bulldoggen stört es nicht, wenn ich mir neue Schuhe kaufe.
Bulldoggen vergessen nicht, den Toilettendeckel herunterzuklappen.
Bulldoggen kümmern sich um den Mülleimer.
Bulldoggen kommen mit einem Sessel aus.
Bulldoggen fragen nicht, wohin ich gehe.
Bulldoggen meinen ihre Freude ehrlich, wenn ich wieder zu Hause bin.
Bulldoggen kann man immer kaufen.
Bulldoggen bringen keine Schwiegereltern mit.
Bulldoggen rotzen nicht auf den Bürgersteig.
Bulldoggen maulen nicht während der Autofahrt.
Bulldoggen wissen nicht alles besser.
Bulldoggen wollen nicht die Probleme der Welt lösen.
Bulldoggen gucken immer niedlich.
Bulldoggen reicht es, wenn sie zwei mal am Tag eine Mahlzeit bekommen.
Bulldoggen brauchen weniger Platz im Bett.
Bulldoggen ziehen einem nicht immer die Decke weg.
Bulldoggen lassen nicht überall ihre Schmutzwäsche liegen.
Bulldoggen wollen sich nicht betrinken, um Spaß zu haben.

 

blauecken 

 

WARUM BULLDOGGEN BESSER SIND ALS FRAUEN

Bulldoggen müssen nicht ständig neue Schuhe kaufen.
Bulldoggen müssen nicht immer gestylt sein.
Bulldoggen brauchen nicht zum Friseur.
Bulldoggen stellen nicht die Möbel ständig um.
Bulldoggen schlafen während der Autofahrt.
Bulldoggen stört es nicht, wenn Herrchen mal betrunken ist.
Bulldoggen stört es nicht, wenn Herrchen pupst.
Bulldoggen stört es nicht, wenn der Toilettendeckel hochgeklappt ist.
Bulldoggen gehen nicht auf Kaffeeklatsch.
Bulldoggen wollen im Bett immer kuscheln.
Bulldoggen wissen, daß sie keine Karten lesen können.

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blauecken 

 

Alles verkehrt !!!

Stellt ein Züchter seinen Deckrüden anderen zur Verfügung,
braucht er Geld.
Stellt ein Züchter seinen Deckrüden anderen nicht zur Verfügung,
ist er eingebildet.
Füttert ein Züchter seine Hunde mit hochwertigem, teuren Futter
ist das der Grund für hohe Welpenpreise.
Füttert ein Züchter seine Hunde nicht mit hochwertigem, teuren Futter,
können einem die Hunde nur leid tun.
Verkauft ein Züchter alle Welpen aus einem Wurf,
sind die wohl nicht gut genug für ihn selbst.
Behält ein Züchter einen Welpen für sich,
gönnt er anderen nichts Gutes.
Geht ein Züchter mit seinen Hunden auf Ausstellungen,
will er nur im Mittelpunkt stehen
Geht ein Züchter mit seinen Hunden nicht auf Ausstellungen,
taugen seine Hunde nichts.
Hat ein Züchter einen kleinen Wurf,
liegts an schlechter Haltung.
Hat ein Züchter einen großen Wurf,
hat er zwei zusammengelegt.
Hat ein Züchter eine weitere Rasse,
weiß er nicht, was er will.
Hat ein Züchter nur eine Rasse,
ist er engstirnig.
Hat ein Züchter hohe Welpenpreise,
ist er größenwahnsinnig.
Hat ein Züchter niedrige Welpenpreise,
sind die Tiere nichts wert.
Sind beim Züchter die Hunde immer sauber,
kommen die Tiere nicht nach draußen.
Sind beim Züchter die Hunde schmutzig,
leben die Hunde immer im Dreck.
Hat ein Züchter eine Zwingeranlage,
werden die Hunde nur abgeschoben.
Hält der Züchter seine Hunde im Haus,
muß es da immer dreckig sein.
Geht ein Züchter regelmäßig zum Tierarzt,
sind die Hunde krank.
Geht ein Züchter selten zum Tierarzt,
sind die Hunde krank.
Helma Rädeker

 

blauecken

 

DOMINANZPROBLEME -- WIE MAN SIE VERMEIDEN KANN

Zweifellos haben wir uns alle unsere Hunde aus Liebe zum Tier angeschafft. Sicherlich gibt es da auch Ausnahmen ( z. B.Rennhunde in Spanien, Herdenschutzhunde in der Türkei usw.), aber wir wünschen uns einen lieben, freundlichen und ausgeglichenen Familienhund.

Leider treibt diese Liebe zum Tier auch manchmal Blüten, die in die falsche Richtung blühen.

Zur Verdeutlichung: Selten liegen Verhaltensprobleme beim Hund, sondern fast immer beim Menschen.

Manch ein Halter hat seinen Hund als "Kinderersatz" angeschafft, da ist eigentlich auch gar nichts gegen zu sagen, solange der Hund nicht vermenschlicht behandelt wird.

Da ein Hund eben wie ein Hund denkt und handelt, wird sich der Mensch eben in den Hund hineindenken und -fühlen müssen, um daraus resultierend eine gemeinsame "Sprache" zu finden, die der Hund in der Lage ist, zu verstehen.

Und eigentlich ist die Denkweise eines Hundes doch von unserer ziemlich unterschiedlich, aber recht klar strukturiert.

So kennt ein Hund kein Mitgefühl, keine Entschuldigung, kein Teilen, auch wenn wir manchmal vom Gegenteil überzeugt sind. Hunde haben eben manchmal eine menschliche Mimik, aber deswegen denken sie noch lange nicht, wie ein Mensch.

Eigentlich kennt der Hund nur "Schwarz" und "Weiß". Entweder ist er Leithund im Rudel, oder eben Unterhund. Wobei er sich als Unterhund nicht unwohl fühlt, solange er in seiner Rolle sicher ist. Wir tun unserem Hund wirklich keinen Gefallen, wenn wir ihn mit uns auf eine Stufe stellen und ihn als gleichwertigen Kameraden sehen. Selbstverständlich lieben wir dennoch unseren Hund, aber genau durch eine gewisse Hirarchie ist der Hund umso glücklicher, weil er sich seiner Rolle sicher ist, und nicht ständig darum kämpfen muß.

Oft sehe ich beim Spaziergang mit meinen Hunden andere Halter, die ihren vierbeinigen Freund, an einer "Flexi-Leine" führen. Und dann läuft der Hund mal rechts, mal links, mal quer über die Straße, aber eigentlich immer voraus. Damit fängt schon eines der ersten Probleme an. Derjenige, der vorläuft, ist derjenige, der Probleme als erstes sieht und handelt. Das will heißen, der Vorlaufende ist derjenige, der auf den Dahinterlaufenden aufpasst und auch verteidigt. Aber WIR wollen doch eigentlich auf den Hund aufpassen und nicht umgekehrt. Und weil manch ein Mensch seinen Hund nicht mehr halten kann, legt er ihm noch zur "Beherrschung" ein Stachelhalsband an und glaubt, dadurch, den gefährlichen Situationen, die dadurch entstehen können, eher gewachsen zu sein.

Natürlich ist diese Schutz- und Verteidigungsbereitschaft von Rasse zu Rasse und von Individuum zu Individuum unterschiedlich stark ausgeprägt. Aber das Grundprinzig ist bei jedem Hund gleich.

Ich gestehe, ich verwende selber Flexi-Leinen, aber die nur für kleine Welpen, die die ersten Male überhaupt an einen Spaziergang herangeführt werden. Spazierengehen soll Spaß machen, nicht sofort am Hals ziehen. Ich lege den Kleinen ein Brustgeschirr an und fahre die Leine aus, gehe langsam weiter und warte, bis mir die Welpe von selber folgt.So lernen die Zwerge recht schnell, wie das Laufen Spaß machen kann und daß man draußen viele neue Sachen sehen und erleben kann. Schon nach ein paar Tagen Üben, verwende ich eine normale 1,20 m Hundeleine und versuche, den Hund an "Bei Fuß laufen" zu gewöhnen. Erst werden Hunde erzogen, dann verwöhnt. Wobei Erziehung nicht mit Brutalität geschieht, sondern mit Konsequenz und Liebe.

Und ich lasse meine Hunde nicht vorauslaufen, denn ich beschütze meine Hunde, nicht umgekehrt.

Genauso geht es, wenn ich das Haus verlasse: Meine Hunde gehen nicht zuerst durch die Tür. Ich möchte sehen, was draußen geschieht und gegebenenfalls handeln und verteidigen. Und da mißbrauche ich nicht meinen Hund für.

Abgesehen davon ist es sehr gefährlich, wenn der Hund quasi schon mittels Flexi-Leine auf dem Weg zur anderen Straßenseite läuft, Autos in der Nähe sind, Herrchen aber noch damit beschäftigt ist, die Haustür abzuschließen und ansonsten nichts mitbekommt...

Auf diese Weise hatte ich vor einigen Monaten schon einmal einen erwachsenen Zw ergpudel unter meinem Auto, der zwischen parkenden Fahrzeugen in einer engen Straße angerannt kam. Ich bin nur Schrittgeschwindigkeit gefahren, weil es eben dort so unübersichtlich war, aber der Hund hatte wohl einen Schutzengel in Größe eines Elefanten, daß ihm nichts passiert ist. Aber sein Herrchen hat ziemlich die Gesichtsfarbe gewechselt...

Der nächste Fehler, den viele Halter schon während der Aufzuchtphase machen, ist folgender:

Mit der Welpe wird gespielt, wann der Kleine möchte und solange wie er möchte. Das ist nicht gut. Denn ich als Chef sage ganz klar, wann, wie lange und womit gespielt wird. Und am Ende behalte ich das Spielzeug immer. Das ist für manche Menschen nicht verständlich, aber die einzige hundeverständliche Sprache. Der Chef hat nicht immer Lust und das muß der schwächere einfach akzeptieren, es sei denn, wir wollen später immer ausdiskutieren, wenn irgendwas gehört. So schicke ich zwischendurch meine Hunde auch mal weg, auch wenn ihnen jetzt nach Toben ist. Sagen Sie ihrem Welpen klar und deutlich "NEIN" und bleiben sie hart. Der Hund wird sich schnell mit etwas anderem befassen und kurz danach fordern Sie doch einfach ihre Welpe zum Spiel auf. Denken Sie aber daran: Sie bestimmen, womit gespielt und und wie lange. Bevor der Hund nicht mehr will oder kann, müssen Sie es schon erkannt haben und das Spiel beenden oder beim letzten Mal darauf bestehen, daß Sie bestimmen, wann Schluß ist. Nehmen Sie das Spielzeug weg, denn Sie sind der Chef und sollen es auch bleiben.

Und wenn danach Ihr kleiner Freund müde ist und schläft, ist es doch für beide Seiten sehr schön. Sollte ihr Hund aber im Weg liegen, klettern Sie nicht über ihn oder gehen außen herum, sondern fordern Sie ihn unmißverständlich auf, aufzustehen. Er hat den Weg freizumachen, weil Sie der Chef sind. Ich weiß, daß ich mich wiederhole, aber ich möchte einfach das Problem deutlich machen. Natürlich ist es auch manchmal nervig und anstrengend, konsequent zu sein, aber es lohnt sich - immer.

Wem gehört eigentlich das Hundebett, worin Fiffi immer so schön schläft? Dem Hund? Weil er darin immer liegen darf und Sie ihm das Körbchen geschenkt haben? NEIN!!!

Das Hundebett gehört Ihnen und darin darf der Hund auch mal liegen. Das sollten Sie ihrem Hund klar machen, indem Sie sich einfach mal reinsetzen oder es benutzen und Ihrem Hund den Zugang verweigern. Warum? Weil der Chef immer da Gehen und Stehen und Liegen darf, wo er es möchte.

Ich weiß sehr wohl, daß manch einer das nicht verstehen kann, weil er denkt:

Der arme Hund darf bei den Rädekers auch gar nichts!!! Falsch gedacht.

Unsere Hunde sind wirklicher Teil der Familie, ich liebe jeden einzelnen auf seine Weise und ich habe Ruhe im Rudel, weil sich jeder in seiner Rolle sicher ist. Ich brauche keinen Hund zu schlagen, weil er sich in seiner Position sicher weiß. Meine Hunde haben mich noch nie angeknurrt, weil ich die Futterschüssel weggenommen habe. Das trainiere ich von Anfang an ganz gezielt nach dem Motto:

"Der Herr hats gegeben, der Herr hats genommen". Und der Chef bestimmt, wann es etwas gibt und wann der Chef es nimmt und behält. Das ist die Hundenatur. Mitleid kennen Hunde nicht, Ungerechtigkeit kennen Hunde nicht. Es gibt im Hundesprachgebrauch kein Gemein, sondern eine klare Struktur.

Gerne gebe ich meinen Hunden auch Leckerchen. Aber hin und wieder nehme ich es weg, aus dem Fang heraus. Für mich wäre es der blanke Horror, wenn einer meiner Hunde in der Stadt eine Glasscherbe von einem zerbrochenen Nutella-Glas aufnimmt, drauf herumlutscht und ich muß dann erst anfangen zu diskutieren, wem jetzt die Beute gehört. Nein, da muß ein klares "Aus" genügen, was ich von klein auf schon beim Welpen trainiert habe.

Es gibt durchaus Menschen, die sich damit brüsten oder es auch nur einfach akzeptieren, daß ihr Rüde (schon als Welpe) versucht, seine Männlichkeit zu beweisen, indem er an Kissen oder gar an Menschenbeinen "rammelt". In der Natur ist das Decken absolut nur dem ranghöchsten Tier vorbehalten, und so soll es auch bleiben.

Natülich ist es normal, wenn ein Rüde markiert, aber Sie müssen es nicht akzeptieren, daß er das in Ihrer Wohnung oder draußen an beinahe jedem Gegenstand tut. Sollte Ihr Junghund anfangen, zu markieren an Orten, wo es nicht gewünscht ist, sollte von Ihnen ein Klares "PFUI" oder "NEIN" erfolgen und Sie sollten den Hund weiterziehen. Auch die Nachbarn werden für Sie und Ihren Hund mehr Verständnis aufbringen, wenn nicht deren Fahrrad, Auto, Blumentopf, Mülltonne oder ähnliches stets angepieselt wird.

Wenn mich ein Hund ausgewachsen nicht anspringen darf, dann darf er das auch schon als Welpe nicht, weil alle Pfoten auf den Boden gehören. Es ist möglicherweise niedlich, wenn ein kleiner Bernhardiner an mir hochspringt, um mich zu begrüßen, aber wenn er groß ist, findet es bestimmt jeder unmöglich. Und ich kann Ihnen versprechen, daß dem Hund nichts in seiner Entwicklung fehlen wird, wenn alle Füße bei der Begrüßung unten bleiben müssen. Also - lassen Sie es vom ersten Moment an nicht zu, nicht erst dann, wenn Ihnen der Hund schneller wächst, als Sie ihn erziehen können.

Und zum Thema "Begrüßung": Wenn Sie die Türe herinkommen, bitte begrüßen Sie Ihren Hund doch nicht als Erstes. Steht der Hund in der Tür, weil er sich so freut, daß Sie da sind, so dürfen Sie natürlich dafür Verständnis haben, weil Sie ja weg waren. Aber zum einen weiß der Hund nicht den Unterschied zwischen 2 Minuten oder einem ganzen Tag weg sein. Legen Sie erst einmal Regenschirm. Jacke, Schlüssel usw. ab und, begrüßen Sie die Familie und rufen anschließend den Hund zu sich. Dann können Sie ihn loben, daß er so schön gewartet hat. Begrüßen Sie bitte Ihre menschlichen Familienmitglieder zuerst. Ansonsten kann es gut sein, daß sich irgendwann Ihr Vierbeiner zwischen Sie und eines der Familienmitglieder drückt, weil er sich übergangen fühlte. Und auch da habe ich schon das eine oder andere Mal erlebt, daß diese unerzogenen Hunde aus diesem Grunde Familienmitglieder gebissen haben oder in den Rücken gesprungen sind. Und das ist absolut kein akzeptables Verhalten.

Irgendwann versuchen viele Hunde, einmal das Herrchen oder Frauchen stramm stehen zu lassen, indem sie einen Befehl verweigern, knurren und vielleicht sogar auf den Menschen losgehen. Das müssen Sie sofort und mit Nachdruck unterbinden: Drehen Sie den Hund gezielt auf den Rücken, drücken Sie ihn runter und halten ihn in dieser Lage, bis er von selber weich wird und sich ergibt.

Sofort ist wieder klargestellt, wer der Stärkere ist.

Dies hat nichts mit Brutalität zu tun, aber lassen Sie sich von Ihrem Hund nicht in die Ecke treiben. Sie sind der Chef und da gibt es nichts dran zu rütteln. Für klare Verhältnisse wird Sie Ihr Hund mehr lieben, als für ungeklärte Verhältnisse. Es sitzen nicht umsonst so viele bissige Hunde im Tierheim. Alle haben ihr eigenes Schicksal, vielen ist dort noch zu helfen - durch konsequentes, faires, sicheres und liebevolles Auftreten. Aber manche werden auch zu einem Wanderpokal und gehen von Hand zu Hand, da werden Arbeitshunde wie zum Beispiel Border Collies als typische Familienhunde in der Stadtwohnung gehalten. Oder Jagdhunderassen wie der Jack Russel Terrier werden für Kinder als "Spielzeug" angeschafft. Und auch kenne ich Menschen, die sich einen Herdenschutzhund, wie z. B. den Kangal angeschafft haben, und davon überzeugt waren, daß sie durch viel Liebe und Streicheleinheiten da einen Kuschelhund fürs Sofa von machen können. Und dann wundert man sich über Verhaltensstörungen. Es passt nicht jede Hunderasse zu jedem Menschen. Erkundigen Sie sich, fahren Sie zu verschiedenen Züchtern, sein Sie kritisch, öffnen Sie Ihr Herz, aber bleiben Sie realistisch.

Haben Sie Ihren Traumhund gefunden, dann beginnt die Erziehung mit dem Moment, wenn Sie ihn bei sich aufnehmen.

Und eines kann ich Ihnen garantieren: Ein erzogener Hund hat die meisten Freiheiten im Leben, weil man sich auf ihn verlassen kann.

Und meine Hunde können sich immer auf mich verlassen, denn das ist auch die Aufgabe vom Chef.

Täglich gehen wir spazieren, alle meine Hunde haben täglich zu anderen Hunden Kontakt, brauchen und erhalten gutes, an die Rasse, das Alter und die speziellen Bedürfnisse angepasstes Futter. Hunde haben ein Recht auf Liebe, Schutz, auf ein gemütliches und sauberes Hundebett. Wenn ein Hund krank ist, bin ich als Halter verpflichtet, dafür zu sorgen, daß er wieder gesund wird.

Gemeinsam - da sind wir stark, da sind wir ein Team - einfach unschlagbar.

In diesem Sinne

wünsche ich Ihnen mit Ihrem Hund

ein Leben lang viel Freude

Ihre Helma Rädeker

 

blauecken

 

Hundezucht macht reich !!! ???

Immer wieder erreichen mich Telefonanrufe oder Anfragen per E-mail die folgendermaßen ablaufen:

„Guten Tag, eine Frage: was kosten bei Ihnen die Bulldoggen? Was ?Ab 1.000,-- Euro? Das kann doch wohl nicht! Für einen Hund? Nein danke, das geht billiger... Im Internet stehen doch auch welche drin ab 300,-- Euro! Ich will doch nicht züchten. Ich brauche doch keinen Stammbaum...“

Jeder seriöse Züchter kennt diese Gespräche.

Und zweifellos ist 1.000,-- Euro auch für jeden sehr viel Geld.

Ich habe mir dann mal die Mühe gemacht, zusammenzustellen, was so an Kosten und Aufwand auf meine kleine Zucht hier bei uns im Haus zusammenkommt.

Zuerst einmal mußte ich unser Grundstück einzäunen. Da waren die ersten 2.000,-- Euro weg.

Daß wir natürlich ein Auto anschaffen mußten, wo auch neben der Familie ein paar Hunde reinpassen, ist klar. Über KFZ-Kosten will ich hier lieber erst gar nicht diskutieren. Gut. Weil wir mehrere Hunde haben, haben wir unser ehemaliges Wohnzimmer zugunsten der Hunde geräumt. Dafür haben wir das Dachgeschoss ausgebaut. Das Ex-Wohnzimmer ist jetzt Hundeschlafzimmer mit neuem Hundesofa, verschiedenen Bettchen und Körben. Dann haben wir in dieses Hundezimmer noch 2 Gehege hereingebaut, damit man notfalls auch mal Hunde trennen kann. Das sind zwar bis dahin alles nur einmalige Anschaffungen, aber ich kann versichern, daß es zig-Tausend Euro gekostet hat.

Ich habe mir zum persönlichen Ziel gesetzt, gesunde, charakterfeste, und im Sinne des Standarts schöne Bulldoggen zu züchten. Da reicht ein Billig-Import für 300 ,-- Euro nicht aus. Auch wir bezahlen einen ganz normalen Preis von ca. 1.500,-- Euro für einen guten Hund. (Für den, der es nicht glaubt, die Kaufverträge dürfen Ungläubige gerne einsehen kommen...)

Aber auch das sind natürlich einmalige Anschaffungen.

Bis dann ein Hund ausgewachsen ist (sagen wir mal so mit gut einem Jahr) hat der Kleine natürlichnicht nur Futterkosten verursacht, sondern brauchte Kauartikel, Spielzeug, einiges hat er auch kaputtgebissen. Für den, der möchte, unsere Treppenstufen, Stuhlbeine usw. können gerne besichtigt werden. Unser Auto hat zwischenzeitlich auch von innen so manche Macke von den Hunden.

Ach ja, die Hunde und ich haben regelmäßig andere Vorstellungen von Gartenarchitektur... Auch da müssen des öfteren mal Sträucher und auch Möbel ausgetauscht werden.

Kosten für Waschmaschine habe ich noch gar nicht erfasst. Jeden Tag laufen hier durchschnittlich 3 Waschgänge Hundewäsche.

Wir brauchen hier in unserer kleinen Hundezucht 2 x 15 kg Trockenfutter (je Sack durchschnittlich 40,-- Euro = 80,-- wöchentlich = rund 320,-- Euro monatlich). Hinzu kommt noch Frischfleisch,

Vitamin- und Mineralstoffgaben, Welpenmilch, Welpenbrei usw. Da kommen wir hier mit 500,-- Euro im Monat gerade so aus. Manchmal sind es auch bis 800,-- Euro, wenn wir z. B. Kauartikel in größeren Mengen kaufen usw.

Gut. Dann gehen wir mit manchen Hunden im In- und Ausland auf Hundeausstellungen.

Die machen mir richtig Spaß. Haben nur den Nachteil, daß sie mit Fahrtkosten, Meldegeld, Hotelübernachtung usw. ganz schön teuer sind. Und zu Hause sind dann auch weiterhin Hunde zu versorgen. Dafür haben wir zum Glück Freunde, die einspringen. Wir bei denen natürlich auch, wenn die mal weg möchten...

Machen wir aber gerne, ist ja schließlich unser Hobby.

So, nun ist also unser kleiner Hund gut ein Jahr alt und kann zur Zuchtzulassungsuntersuchung.

Und glauben Sie mir, nicht jeder Hund wird zuchttauglich. Manch ein Fehler im Gebäude ist erst zu sehen, wenn der Hund fast ausgewachsen ist. Es können Zahnfehler, Herzfehler, Hüftschäden usw.dazu führen, daß man mit eben diesem Hund nicht züchten kann. Für diesen Hund, der nicht mehr klein und niedlich ist, wie eine Welpe, ist es schwer, ein neues Heim zu finden. Für Welpenkäufer ist der Hund zu alt, für Züchter uninteressant. Also muß man nach all der Arbeit und Kosten diesen Hund wesentlich preiswerter abgeben, als man dafür selbst bezahlt hat.

Wenn der Hund dann aber glücklicherweise doch zuchttauglich ist, soll er oder sie zur Zucht eingesetzt werden. Die meisten Rüden decken auch zuverlässig. Aber nicht alle.

Und man hat auch nicht für alle Hündinnen immer den passenden Rüden selber.

Also macht man ganz einfach folgendes:

Zuchtrüden suchen (steht meistens weit weg, so daß wieder hohe Fahrzeugkosten und Hotelübernachtungen fällig werden...), beim Tierarzt möglichst genau durch eine Progesteron-Untersuchung den optimalen Deckzeitpunkt bestimmen lassen und anderes mehr.

Und dann kommt noch die Deckgebühr dazu. Deckgebühren für gute Rüden liegen je nach Rasse zwischen 500,-- und 1.000,-- Euro.

Wenn wir dann ein klein bißchen Glück haben, nimmt die Hündin auf und ca. 9 Wochen später gibt es dann Welpen. Aber manchmal bleibt eine Hündin auch leer. Dann muß man halt wieder 6 Monate bis zur nächsten Hitze warten und es erneut versuchen. Manchmal verliert eine Hündin auch während der Trächtigkeit die Welpen oder sie sterben alle oder nur einzelne bei der Geburt.

Manche Würfe fallen auch klein aus. Bulldoggen haben regelmäßig kleine bis mittelgroße Würfe.

Rein statistisch gesehen haben französische Bulldoggen eine durchschnittliche Wurfstärke von 4 Welpen pro Wurf. Aber auch die werden nicht immer alle groß. Unabhängig davon ist bei Bulldoggen ein Kaiserschnitt rassebedingt relativ häufig nötig. Und Züchter kennen das: Geburten sind meistens nachts. Da sind die Kosten in der Tierklinik nicht gerade niedrig. Ein Kaiserschnitt kostet je nach Rasse und Ort erfahrungsgemäß zwischen 320,-- und 600,-- Euro.

Natürlich müssen auch die Welpen regelmäßig entwurmt, geimpft, gechipt usw. werden. Dann beantragen wir Stammbäume beim Verband und vieles andere mehr.

Um die Welpen später an liebe Menschen abgeben zu dürfen, inserieren wir in Zeitschriften, haben Internetseiten, sind wir in Zuchtverbänden.

Ach ja, und es macht Spaß mit früheren Welpenkäufern zu sprechen, sich zu schreiben usw.

Aber: All das kostet Geld, Zeit, Kraft und Nerven.

Ich kann versichern, ich habe für meine Hundezucht aus Zeitgründen meinen Hauptberuf aufgegeben.

Zum Glück brauchen wir nicht von der Hundezucht zu leben.

Wer weiterhin nur einen billigen Hund haben möchte, dem kann ich nur empfehlen, es ganz zu lassen.

Die Kosten für einen Billigimport fangen meistens erst an nach dem Kauf.

Aber auch darüber gibt es im Internetnet viel zu lesen. Oder auf Tiermärkten viel zu sehen....

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen vor allen Dingen gesunden Hund, der mit Liebe und dem nötigen Sachverstand aufgezogen wurde.

Herzlichst, Ihre Helma Rädeker

 

blauecken

 

 

Französische Bulldoggen